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zum Reifen- & Felgen-ABC

zum Reifen- & Felgen-ABC
DoT-Nummer
Das namensgebende amerikanische "Department of Transportation" verlangt eine Reihe von Angaben zum Aufbau des Reifens, die in Form von ...

Reifen- & Felgen-ABC

  • Sägezahnbildung

    Eine ungleichmäßige Abnutzung der Schulter-Profilblöcke führt zu einer Sägezahnbildung und einem Ansteigen des Geräuschpegels.

  • Schlauch

    Beim Auswechseln der Reifen sollte bei Tube Types (Schlauchreifen) darauf geachtet werden, dass ein neuer Schlauch verwendet wird, da alte Schläuche ausgedehnt sind und sich in Falten legen können. Der Faltenwurf führt zu Unwuchterscheinungen und zum Scheuern des Schlauchs an der Reifeninnenseite.

  • Schlauchlose Reifen

    1943 wird der erste schlauchlose Reifen entwickelt. Heute sind diese Reifen eine Selbstverständlichkeit.

  • Schlupf

    Bezeichnet die Relativbewegung zwischen Fahrzeuggeschwindigkeit und Reifen-Umfangsgeschwindigkeit. 100 % Schlupf: Ein Rad dreht durch oder blockiert.

  • Schneeketten

    Bei extremen Streckenbedingungen, die auch mit Winterreifen nicht mehr zu bewältigen sind, bieten Schneeketten die Möglichkeit, ans Ziel zu gelangen. Schneeketten-Tipps: Vor dem Kauf darauf achten, dass die Kettengröße mit der tatsächlichen Bereifung und der Felge kombinierbar ist. Kettenmontage auf jeden Fall zu Hause üben. Vorsicht bei der Kombination von Ketten und Leichtmetallrädern. Bei manchen Kettentypen ist eine Beschädigung der Felge möglich. Ketten immer auf die Antriebsräder montieren, bei Allradantrieb in der Regel auf die Vorderräder. Beim Fahren mit Ketten haben die kettenlosen Räder erheblich weniger Seitenführung und blockieren beim Bremsen früher. Mit Ketten die Geschwindigkeit von 50 km/h nicht überschreiten. Auf schneefreier Fahrbahn die Ketten sofort demontieren. Ketten nach Gebrauch mit heißem Wasser abspülen und trocknen lassen.

  • Schädigungen durch Fremdkörper

    Es ist äußerste Vorsicht beim überfahren von Nägeln, anderen Metall-Gegenständen oder zerbrochenen Glasgefäßen geboten. Schon das Eindringen eines fremden Gegenstandes in den Reifen führt zu einem schleichenden Luftverlust. Nicht unterschätzt werden darf eindringende Feuchtigkeit. Diese kann dann bis zum Gürtel vordringen und diesen zum Rosten bringen. Durch dieses Rosten kann sich das Gummi von dem Gürtel lösen.

  • Sädigungen durch Hochdruckreiniger

    Hochdruckreiniger sind in der Lage bei falscher Handhabung einen Reifen irreparabel zu beschädigen. Wir empfehlen daher, den Reinigungsstrahl nicht direkt und im stumpfen Winkel und vor allem nicht zu nahe (Mindestabstand 20cm) auf den Reifen zu halten. Nach der Wäsche sollte der Reifen einer genauen Sichtkontrolle unterzogen werden.

  • Schädigungen durch Montagefehler

    Bei der Montage der Reifen sollte auf mehrere Punkte geachtet werden, da hier schnell irreparable Schäden auftreten können. Bitte beachten Sie: Reifen nicht im Do-it-yourself-Verfahren wechseln, geeignetes Werkzeug verwenden, neue Ventile einsetzen (unterliegen einer hohen Beanspruchung durch die Fliehkraft), sorgfältig auswuchten, nicht auf korrodierten oder verformten Felgen montieren.

  • Schädigungen durch öl und Kraftstoff

    &Öuml;l, Kraftstoff, Fette oder Chemikalien können die Eigenschaften von Reifen nachteilig verändern. Sie können brüchig, wasserdurchlässig, weich werden oder lösen sich auf. Eine Beschädigung tritt allerdings erst nach längerem Einwirken auf.

  • Schnelllauffestigkeit

    Die auf die Reifen wirkende Zentrifugalbeschleunigung ist extrem - bei 200 km/h beispielsweise beträgt sie die tausendfache Erdbeschleunigung. Deshalb beschichten die Hersteller den Gürtelcord mit Kautschuk, um später einen festen Verbund mit dem Gummi zu erreichen. Die Stahlgürtel werden außerdem mit mehreren Nylonabdeckungen versehen.

  • Schräglaufwinkel

    Der Schräglaufwinkel bezeichnet den Unterschied zwischen der Stellung des Rades und der tatsächlichen Fahrtrichtung. Ein großer Schräglaufwinkel erfordert also einen starken Lenkeinschlag, um die Richtungsänderung zu bewirken. Je steifer der Reifenaufbau, desto geringer ist dieser Winkel und desto sicherer das Fahrverhalten - jedoch auf Kosten des Komforts.

  • Schwefel

    Neben vielen anderen Chemikalien besitzt elementarer Schwefel eine wichtige Funktion: Erst durch seine Beimischung vernetzen sich während der Vulkanisation die langen Molekülketten des Kautschuks - aus plastisch-klebrigem Material wird elastischer Gummi.

  • Schneeflockensymbol

    Neuer Standard der Industrie zur einfachen Identifizierung von Reifen mit geprüften Wintereigenschaften. Mit der offiziellen Stempelung - die nur in Kombination mit der M+S-Markierung erfolgt - wird eine klare Abgrenzung zu M+S-markierten Sommer- bzw. Ganzjahresreifen erreicht.

  • Seitenkraft

    Seitenkräfte treten beim Fahren in Kurven auf und lassen dort keinen Spielraum mehr für Längskräfte beim Bremsen. In einer Kurve sollte man möglichst weder bremsen noch gasgeben.

  • Seitenschlag

    Eine Unwucht an den Rädern von 10g wirkt durch die Fliehkraft bei einer Geschwindigkeit von 100km/h wie 2,5kg. Bei 200km/h sind es schon 10kg. Es werden dadurch Reifen, Radlager und Radaufhängung übermäßig beansprucht. Deshalb sollte bei der Montage nicht auf ein Auswuchten verzichtet werden. Bei geschwindigkeitsabhängigen Schwingungen einem oder Wackeln des Lenkrads sollten die Räder neu ausgewuchtet werden.

  • Seitenwand

    Die Seitenwand ist ein sehr empfindlicher Teil des Reifens und beeinflusst die Fahreigenschaften und den Komfort. Ein Defekt durch unsachgemäßes Benutzen kann sich erst nach Monaten oder Jahren bemerkbar machen. Zusätzlich gehen einige Hersteller je nach Verwendungszweck des Reifens hin und versehen die Außenwand mit einer Felgenschutzleiste.

  • Seitenwand-Kennzeichnung

    Auf der Seitenwand findet man alle Angaben zum Reifen. Z.B. sind dort Angaben zu Größe, Typ, Herstellerdatum und Geschwindigkeitsklasse zu finden. Eine Reifenbezeichnung hat direkt mit der Seitenwand zu tun. Hier ist die Höhe des Reifens im Verhältnis zur Reifenbreite gemeint. Bei der Bezeichnung 195/70 . gibt die 70 an, dass die Höhe der Reifenflanke 70 Prozent der Reifenbreite beträgt. Man redet dann von einem 70er Reifen.

  • Selbsttragende Reifen

    Alle selbsttragenden Reifen haben gegenüber konventionellen Reifen einen verstärkten Unterbau. Dies zeigt sich in einem veränderten Karkassen- und Gürtelbereich, versteiften Seitenwänden und Wulstzonen. Die Vorteile der verstärkten Flanken liegt in der Vermeidung des direkten und sofortigen Kontakts zwischen Felge und Innenseite der Lauffläche, die eine rasche Zerstörung des Reifens nach sich zieht. Zudem können die Reifen auf herkömmliche Felgen montiert werden. Aufgrund der Seitenwandverstärkungen lassen sich die Reifen auch drucklos über längeres Strecken fahren (bei 80km/h können das zwischen 80 und 500 Kilometer sein).

  • Severe Snow Symbol

    Neuer Standard der Industrie zur einfachen Identifizierung von Reifen mit geprüften Wintereigenschaften. Mit der offiziellen Stempelung - die nur in Kombination mit der M+S-Markierung erfolgt - wird eine klare Abgrenzung zu M+S-markierten Sommer- bzw. Ganzjahresreifen erreicht.

  • Silica

    Die gefällte Kieselsäure Silica ermöglicht in Verbindung mit einer speziellen Kautschuksorte einen um bis zu 20 % verringerten Rollwiderstand, ein gutes Nässeverhalten und eine hohe Laufleistung.

  • Slick

    Profilloser Rennreifen. Durch die in der Regel zusätzlich sehr weiche Gummimischung und die große Kontaktfläche zur Fahrbahn nehmen diese Reifen hohe Kräfte auf sind aber auf nasser Straße völlig ungeeignet, da schon bei sehr geringen Geschwindigkeiten ein Aufschwimmen (Aquaplaning) entsteht.

  • SmartTRED

    Das SmartTRED-Konzept gewährleistet exzellente Traktion im Winter und optimale Haftung im Sommer. Die neue Technologie verbindet unterschiedlichste Reifeneigenschaften miteinander. Die Kombination von stabilen Schulterblöcken, einer stark lamellierten Mitte und einer besonderen Bodenaufstandsfläche sorgt für die selbsttätige und flexible Anpassung des Reifens - z. B. Vector 5 - an wechselnde Fahrbahnbedingungen.

  • Sommerreifen

    Ein Reifen für trockene Straßen, hohe Temperaturen, relativ hohe bis sehr hohe Geschwindigkeiten mit entsprechenden Temperaturbelastungen sowie feuchte und nasse Fahrbahnen.

  • Speed-Index SI

    Maximalgeschwindigkeit, für die ein Reifentyp freigegeben ist. Höchstgeschwindigkeit für PKW-Reifen: Q = 160 km/h, R = 170 km/h, S = 180 km/h, T = 190 km/h, H = 210 km/h, V-240 km/h, W = 270 km/h, Y = 300 km/h, ZR = über 240 km/h

  • Spikes

    Spikes (Nägel) dienten bis 1975 als mechanische Traktionshilfe am Reifen. Diese Art von Reifen darf heutzutage nur noch mit Einschränkungen in skandinavischen Ländern gefahren werden.

  • Stahlgürtel

    Der Gürtel über der Karkasse besteht - meist in mehreren Lagen - aus verdrillten, messing- und gummibeschichteten dünnen Stahldrähten. Darüber liegt eine Abdeckung aus einer Endlosbandage, die die Hochgeschwindigkeitstauglichkeit und den Rundlauf verbessert. Achtung: Stahlgürtel können rosten. Deshalb muss ein Reifen, der eine so tiefe Verletzung an der Oberfläche hat, dass Feuchtigkeit (auch Luftfeuchtigkeit) an den Stahlcord gelangen kann, sofort aus dem Verkehr gezogen werden.

  • Spur

    Abstand zwischen den Reifenmitten einer Achse. Kann zwischen Vorder- und Hinterachse differieren.

  • Sturz

    Unter Sturz versteht man die Neigung eines Rades bzw. seiner Mittellinie gegenüber der Senkrechten zur Fahrbahn. Ist das Rad oben nach außen geneigt, dann ist der Sturz positiv (+); bei oberer Neigung des Rades nach innen ist der Sturz negativ (-). Dadurch werden die Reifenaufstandsflächen einseitig (innen oder außen) belastet, wodurch sich die Tragfähigkeit der Reifen reduziert.

  • Schlauchlos

    Diese Reifen sind an der Reifenbezeichnung tubeless (schlauchlos) zu erkennen.

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